Was ist TCM?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein über Jahrtausende entstandenes, ganzheitliches und umfangreiches Therapie-System. Heute teilen wir die TCM in verschiedene Teilbereiche auf, nämlich:

  • Akupunktur, Bewegungstherapie
  • Chinesische Heilkräuter
  • Moxa, Schröpfen


Jeder dieser Teilbereiche ist wiederum ein weitreichendes und übergreifendes System. Die Wurzeln aller Teilsysteme sind dieselben.

Die TCM beruht auf der Erkenntnis, dass im Körper Lebensenergie durch Energiebahnen, so genannte Meridiane, zirkuliert. Diese Energien verteilen sich im ganzen Körper. Über die Meridiane wird Einfluss genommen und entsprechend der Probleme die Energie ausgeglichen, verteilt oder aber auch abgeleitet. Wir sprechen hier von einer Ursachenmedizin, die darauf abzielt, den Ursprung einer Krankheit, eines Schmerzes oder von einem Übel zu eliminieren. Ist genügend Körperenergie vorhanden und entsprechend im Fluss, ist der Mensch rundum gesund, Yin und Yang sind also im Gleichgewicht. Ist zu wenig da oder stockt die Energie, fühlt sich der Mensch nicht wohl und wird zunehmend krank. 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist es wichtig, eine genaue Diagnose zu stellen, dies ist das A und O einer erfolgreichen Behandlung. Dabei spielen die Puls-Diagnostik und die Zungen-Diagnostik eine zentrale Rolle.

Funktionsbedingte Störungen können mit TCM besonders gut behandelt werden.

Akupunktur

Die Akupunktur ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen über spezifische Punkte an der Körperoberfläche, bekannt als Akupunkturpunkte. Mittels Nadeln wird über die mehr als 360 Akupunkturpunkte der Energiefluss ausgeglichen. Es stehen dem Therapeuten, Akupunkteur oder TCM-Arzt dazu verschiedene Systeme und Strategien zur Verfügung, welche er gezielt und flexibel nutzt bzw. kombiniert und so das Optimum für jedes Problem herausholt. Im Weiteren wird in der Akupunktur zwischen Körperakupunktur und verschiedenen Mikrosystemen wie Ohrakupunktur, Kopfakupunktur und anderen mehr unterschieden.

Richtig und professionell angewandt, sind in der Akupunktur keine Nebenwirkungen bekannt, daher eine immer beliebtere Therapieform.

Chinesische Heilkräuter-Therapie

Die Heilkräuter-Therapie ist eine weitere Möglichkeit, Krankheiten oder Schmerzen zu Leibe zu rücken. Oft wird dieses System mit Akupunktur kombiniert, um die Wirkung der Behandlung zu beschleunigen oder zu steigern. So gibt es aber auch Symptome, die besser mit Kräutern zu behandeln sind, die Grundprinzipien bleiben jedoch gleich wie in der Akupunktur.
Die Kräuter können in roher Art verwendet werden, bei uns werden sie jedoch vorzugsweise in Granulaten oder Tinkturen verschrieben.
Spezialisierte Apotheken garantieren Reinheit und genaue Kontrolle aller Inhaltsstoffe.
Die Kräuter-Mischungen werden, je nach Bedarf, täglich mehrmals eingenommen, um eine optimale Symptom-Linderung zu bekommen.

Schröpfen 

Geschröpft wird mittels Glaskugeln, in denen ein Vakuum auf der Haut erzeugt wird. Die Hautareale werden verstärkt durchblutet und dabei setzt der Heilungsprozess ein, Verspannungen lösen sich. Schröpfen wird, wie Moxa, oft in Kombination mit der Akupunktur angewendet.

Moxa, Moxibustion

Um gewisse Krankheitsbilder zu behandeln, ist es wichtig, Wärme einzusetzen. In der Chinesischen Medizin wird ein Moxakraut über speziellen Punkten erwärmt, um die dabei entstehende Wärme in den Körper zu leiten. Moxibustion wird oft zusammen mit der Akupunktur angewendet, um den Heilungserfolg zu verstärken und zu beschleunigen.

Wird in der Regel als sehr angenehm empfunden.

Durch diese verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten stehen mir als TCM-Therapeut einige hervorragende Methoden zur Verfügung, um genau auf Ihre Beschwerden einzugehen und durch die TCM eine für Sie optimale Wirkung zu erzielen.

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