Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht (LnB)

Die Schmerztherapie nach LnB offenbart sich bereits schon bei der ersten Behandlung und kann daher von jedem Patienten selbst beurteilt werden. Die einzigartige Schmerzpunktpressur basiert auf einer exakten diagnostischen Systematik, die unmittelbar zur Anwendung kommt. 

Schmerzzustände im Bewegungsapparat werden somit ursächlich behandelt. 

Nach der Schmerztherapie nach LnB handelt es sich bei all diesen Schmerzen um sogenannte Warnschmerzen, mit denen der Körper auf Fehlhaltungen oder Fehlbelastung in der Muskel- und Gelenkstruktur einschliesslich der Wirbelsäule hinweist und drohende Schädigungen ankündigt. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass der Körper bereits vor der eigentlichen Schädigung einer Struktur mit Schmerz warnt. Aus diesem Grund bleiben bildgebende Diagnoseverfahren wie Röntgen, MRT, CT oder anderes oft ohne Befund. 

Somit spielt es keine Rolle, ob die Schmerzgeplagten schon operiert wurden oder ob sie diagnostizierte Arthrosen, Kalkablagerungen oder Fehlstellungen von Geburt an haben. In diesem Zusammenhang entstehende Schmerzen werden oft irrtümlicherweise für die Ursachen von Schmerzzuständen gehalten. 

Daraus können sich Migräne, Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden, Schulterschmerzen aller Art, Tennis-, Golferellbogen, Karpaltunnelsyndrom, Handgelenksbeschwerden, Rückenschmerzen entlang der Wirbelsäule, Ischialgien, Hexenschuss, Hüftgelenks-, Knie-, Fussgelenkschmerzen verschiedener Ausprägung, dann auch Krämpfe und Muskelschmerzen ergeben. 

Schmerzen und Schädigungen stehen nach der Methode von Liebscher und Bracht somit in einer nur indirekten Beziehung zueinander. Es können Schmerzen bestehen, obwohl keine Schädigung der schmerzenden Struktur feststellbar ist. Es gibt aber auch Schädigungen, die keine spürbaren Schmerzen anzeigen, jedoch bleiben diese eher in der Minderzahl. 

Die Methode

Die Therapie besteht immer aus verschiedenen Bausteinen.

  1. Die Schmerzpunktpressur
    Hier findet eine Konzentration auf die ursprünglich definierte Funktion der Muskel- und Sehnen-Struktur statt.
  2. Speziell ausgearbeitete Dehnungsübungen (Engpassdehnungen)
    Diese Engpassdehnungen können und sollen täglich angewendet werden und stellen langfristig den gesunden Bewegungsablauf wieder her.

Der Schmerzgeplagte hat somit ein hervorragendes Instrument, um sich in die Schmerzfreiheit zu begeben und auch langfristig schmerzfrei zu bleiben.

Link: www.liebscher-bracht.de